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Wenn Du Dich für ein virtuelles Studium entscheidest, musst Du Dir darüber im Klaren sein, dass Du oft allein arbeitest. Du hast keine Uni, keine Mensa, keinen realen Vorlesungssaal. Der alltägliche Dialog mit Deinen Kommilitonen fehlt einfach. Und dennoch kann eine Nähe untereinander entstehen, ein Miteinander, dass viel persönlicher ist, als der punktuelle Austausch an Deinem Laptop.

Aufgaben im Studium

WARUM WIRKT WIRTUELL?

In unserem Studiengang CREATIVE DIRECTION warten vielfältige Aufgaben auf uns, denen wir uns stellen. Wir kommen aus verschiedenen Branchen, wir sind Grafikdesigner, Produktdesigner und Redakteure. Jeder bringt sein Wissen und seine Erfahrungen ein. Und das Studium öffnet uns einen Weg, auf dem wir uns permanent neu orientieren müssen. Einmal sind wir generalistische Spezialisten, dann wieder spezialisierte Generalisten. Schaut Euch hier an, mit welchen Aufgaben wir uns befassen …

der eigene Anspruch

ALLGEMEINE AUFGABEN

Das muss im Grunde jeder leisten, der sich für ein Studium neben dem Beruf entscheidet. Doch im virtuellen Studium fällt es noch ein wenig schwerer, denn Du bist oft allein und niemand tritt Dir in Deine Sitzfläche …

So, Du kleiner innerer Schweinehund, jetzt gibt’s auf’s Maul. Wie auch immer die persönlichen Umgangsformen mit unserer Prokrastination auschauen, wir müssen uns der inneren Komfortzone stellen. Denn virtuell Studieren bedeutet, viel mit sich selbst auszumachen und eine eigene Disziplin zu kultivieren, die Dich voranbringt und Dinge umsetzen lässt.

Was? Bis wann soll das fertig sein? Ja, Du hast neben Deinem Beruf und Deinem berechtigten Wunsch nach einem Privatleben oft nicht viel Zeit für die gestellten Aufgaben. Da ist es wichtig, dass Du die Dinge richtig tust, nicht herum eierst und nach Möglichkeit die meisten Handgriffe einfach sitzen, wenn Du Dich an die Arbeit machst.

Die Dinge richtig zu tun ist das eine. Doch Du musst auch die richtigen Dinge tun. Überlege Dir bei der Bearbeitung gestellter Aufgaben vorher genau, wie Du es angehst. Nutzt es Deinem Ziel, hilft es bei der Lösung der Aufgabe? Du hast meist zu wenig Zeit für einen zweiten oder dritten Versuch.

Wer sich für ein virtuelles Studium neben dem Beruf und somit in der Regel nach einer bereits abgeschlossenen Berufsausbildung entscheidet, hat offensichtlich das Prinzip des lebenslangen Lernens für sich erkannt. Du musst bereit sein, wieder viel zu lesen, zu recherchieren, wissenschaftlich zu arbeiten und ganz schlicht … zu büffeln.

Ich bin gut. Ich kann das. Ich will den Abschluss. Ich will nachher einen Schokoriegel. Ganz egal wie, Du musst Deine eigenen Mechanismen entwickeln, um Dich zu motivieren. Denn immer wieder kommt Dir die Frage in den Sinn, wozu Du das hier eigentlich machst. Dann solltest Du eine gute Antwort bereithalten.

Wenn ich das in den kommenden drei Wochen schaffen will und daneben noch diese und diese Aufgabe habe, dann muss ich so und so vorgehen. Was nützt mir dabei, was stört oder bremst mich? Was kann ich auf danach verschieben und welche Mittel stehen mir zur Verfügung? Du siehst, Du bis mittendrin in betriebswirtschaftlichen Grundüberlegungen. Organisiere Dich und Deine Aufgaben, ansonsten gehst Du unter.

Natürlich kannst Du alles aus der hohlen Hand improvisieren. Doch selbst den besten StandUp-Studierenden hilft ab und an ein wenig Planung. Fünf Semester mit zahlreichen Fächern, Aufgaben von Klausuren über Hausarbeiten und praktische Arbeiten bis hin zum Kolloquium … mit einem Plan wird es definitiv übersichtlicher. Und wenn Du einmal keinen hast, kannst Du Deine Kommilitonen fragen. Irgendjemand hat immer den Überblick, meist liegt der in weiblicher Hand …

Wäge ab: Was ist besonders wichtig, was benötigt die meiste Zeit? Hat gerade der Beruf Vorrang oder das Studium? Oder vielleicht doch das Privatleben? In den Monaten des virtuellen Studiums musst Du immer wieder Prioritäten setzen, denn Du kannst nicht allem dauerhaft in gleicher Intensität gerecht werden.

Die Struktur bringt die Ruhe. Wenn Du genau weißt, wann Du was tun willst und kannst, wirst Du konzentriert und ruhig an Deine Aufgaben gehen können. Und diese Voraussetzung musst Du Dir schaffen, selbst wenn Du einmal experimentell und chaotisch arbeiten willst. Mach‘ das inhaltlich, wann immer es möglich ist. Aber das Chaos hat im Strukturieren Deines Studiums nichts zu suchen.

Natürlich musst Du Dinge visualisieren und gestalten können. Du bist in einer kreativen Branche. Und auch, wenn heute so viele meinen, kreativ zu sein und dieser Begriff völlig abgenudelt erscheint, um so mehr hast Du die Chance zu zeigen, dass Du Ideen so visualisieren kannst, dass es andere nicht nur verstehen sondern umhaut.

Wieso? Ich studiere doch nicht Fotografie. Ist richtig, aber dennoch hilft es, einen guten Blick zu haben und mit dem Thema Fotografie ein wenig umgehen zu können. Zumindest solltest Du wissen, was Du mit einem Foto alles anstellen kannst, um Deine Visualisierung auf den Punkt zu bringen.

Da trennt sich wieder einmal die Spreu vom Weizen. Ist aber gar nicht erforderlich, denn mit der Begleitung unserer Dozenten zeigt sich oft, dass gerade diejenigen die stärksten Arbeiten erstellen, die meinen, nicht zeichnen zu können. Beachte: Illustration ist nicht nur Zeichnen!

Weniger investigativ, mehr Storytelling. Klar, Du sollst eine gute Geschichte erzählen können. Dazu musst Du wissen, wie das funktioniert. Schon einmal etwas von einer Heldenreise gehört? Geschichten so erzählen zu können, dass Du den Zuhörer fesselst und mit auf Deine Reise nimmst, ist die Basis aller Deiner kreativen Arbeiten. Das gilt genauso für das Arbeiten im Team. Wer folgt Dir, wenn Dir keiner zuhört?

Das ist der planerische Teil Deiner kreativen Arbeit. Irgendwie muss in Deine Lösung ein Konzept hineinpassen. Das ist nicht nur den Dozenten wichtig, sondern hilft tatsächlich dabei, eine smarte Arbeit abzuliefern, die es in jeder Sicht in sich hat.

Stell‘ Dir vor, Du studierst Kommunikationswissenschaften und antwortest auf die Frage danach, ob das interessant ist, mit: „Ja.“ … – … also bitte nicht Standard PowerPoint Marsch … wir sind hier nicht in der BWL-Vorlesung. Du kannst Wände bemalen, Schauspieler engagieren, Deine Idee in einer Schüssel Erbeerquark skizzieren, nur lass‘ Dir irgendetwas einfallen, das Dich legitimiert CREATIVE DIRECTION zu studieren.

Spätestens, wenn Du eine 40-seitige Hausarbeit in ansprechend gedruckter Form abgeben willst, musst Du zumindest ein wenig Produktionsplanung beherrschen. Wie soll das gedruckte Werk ausschauen? Wie erstelle ich die Druckdaten? Wie lange braucht die Produktion bis zur Auslieferung und was kostet das ganze? Es muss ja nicht gleich das Leinen bezogene Hardcover mit Goldschnitt sein, aber ein Stapel selbst ausgedruckter Kopierblätter ist ohne brillante Begründung dann doch etwas wenig.

Was war das noch? Oh, wir arbeiten ja im Team! Damit hatte es irgendwie zu tun. Richtig, spätestens im Team musst Du gemeinsam mit anderen Dein Projekt planen, Dich abstimmen, Zeitpläne entwickeln und einhalten und Dich immer wieder über den aktuellen Stand austauschen. Und mindestens einer von Euch hat dabei die Mütze auf … der Projektmanager.

Nein, wir planen hier nicht wirtschaftlich strategisch mit Blick auf die kommenden fünf Jahre und so weiter … es geht vielmehr um Deine eigene Strategie in der Bearbeitung Deiner Projekte und Aufgaben. Wie gehst Du vor, wo willst Du hin? Baut alles aufeinander auf oder steht jedes Vorhaben für sich allein. Überlege Dir gut, wie Du Dein Studium strategisch angehst, dann nimmst Du das Beste aus dieser Zeit mit.

Einer für alle, alle für einen! Team heißt Team, dann arbeitest Du gemeinsam, ordnest Dich in die gesetzten Strukturen ein und erfüllst maximal Deinen Teil am Projekt im Sinne des Ganzen. Die Zeit der Einzelkämpfer gibt es in anderen Aufgaben, nicht hier.

Du arbeitest nicht nur im Team, sondern bist dafür verantwortlich und damit für das Projekt. Ja, Dein Studienfach heißt CREATIVE DIRECTION und dies ist der Moment, in dem Du auf der Bühne stehst, die Königsdisziplin.

Es hilft beim Kommunizieren, wenn Du textlich versiert bist, ob durch Vielfalt, Tiefgang, Humor oder Eloquenz. Erinnere Dich, dass Du ein Studium in der Kommunikationsbranche gewählt hast. Kommuniziere und sei sehr gut darin.

der fachliche Anspruch

SPEZIFISCHE AUFGABEN

CREATIVE DIRECTION … das bedeutet, dass Du Dich in einigen Bereichen sehr gut auskennen musst. Denn Du sollst kreative Teams führen. Du sollst Vorbild sein, inspirieren und Dein Team anleiten, ohne es einzuengen. Kreativität braucht unfassbar viel Raum. Nur wenn Dein Team diesen Raum spürt, kann jeder einzelne sein Bestes geben und im Sinne des Ganzen arbeiten. Und Du? Du sorgst dafür, dass auf diesem Weg jeder mitkommt.

Wir wirken wirtuell.

UNSER (B)LOGBUCH

Schaut, wie es uns im Laufe unseres Studienprojektes ergangen ist und wie wir WIRTUELL realisiert haben.


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